DE EN

+49 (0) 66 59 / 979-0

DE EN

Mo. Di. Do.

Mi.

Fr.

Sa.

08.00 – 16.00 Uhr

08.00 – 18.30 Uhr

08.00 – 12.00 Uhr

10.00 – 12.00 Uhr

Menü

24.07.2018

Warnung vor giftigem Jakobskreuzkraut

Tödliche Gefahr für Tiere

Eigentlich ein schönes Kräutlein. Die gelben Blüten machen sich gut in einem bunten Wiesenstrauß – doch das Jakobskreuzkraut ist alles andere als harmlos: Es ist giftig. Schon kleine Mengen können zu Leberversagen bei Pferden und Rindern führen.


© Manfred Ruckszio/stock.adobe.com

Besonders giftig sind die ganz jungen Pflanzen und die gelben Blüten. Verantwortlich dafür sind die darin enthaltenen leberschädigenden Alkaloide. Sie verursachen bei den Tieren zunächst Schmerzen im Magen- und Darmbereich. Später führen sie zu Leberversagen.

© stock.adobe.com

Das Jakobskreuzkraut ist ein Überlebenskünstler– es bildet bis zu 2000 Korbblüten mit über 100 000 flugfähigen Samen. Diese können sich 25 Jahre im Boden halten – ein Alptraum für Landwirte und Pferdehalter. Denn auf Weiden, die nicht regelmäßig gemäht werden, breitet sich die Pflanze fast unkontrollierbar aus. Um die Pflanzen rechtzeitig vor ihrer Samenbildung zu beseitigen müssen die Flächen konsequent und regelmäßig gemäht werden.

Das Kraut, auch als Jakobsgreiskraut bekannt, bildet zwischen Juni und November gelbe Blütenköpfe. Die Hauptblütezeit liegt um den 25. Juli herum, am Jakobstag – daher auch der Name. Der 20 bis 130 Zentimeter lange Stängel ist an der Basis auffällig rot und geht weiter oben in Grün über. Er hat kantige Rillen und ist teilweise spinnwebenartig behaart. Das Kraut darf möglichst nicht blühen, sagen Experten. Daher sollte frühestmöglich die dicke Pfahlwurzel und die davon abgehenden Faserwurzeln ausgerissen werden.


© Manfred Ruckszio/stock.adobe.com

Achtung: Die Blätter des Jakobskreuzkrautes ähneln denen von Ruccola und können beim Verzehr auch für Menschen gefährlich werden.