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09.10.2018

Das Unternehmen K ZWO errichtet ihre neue Firmenzentrale im Industriepark Rhön

In der Bürgermeister-Schlag-Straße in Eichenzell entsteht derzeit die neue Firmenzentrale des Unternehmens K ZWO.

 

Foto: Hanna Wiehe / Fuldaer Zeitung


Am 28.09.2018 wurde Richtfest gefeiert, Anfang des Jahres sollen die etwa 50 Mitarbeiter umziehen. Es sind etwa 3500 Quadratmeter, in die das Unternehmen mit seinen 50 Mitarbeitern zieht. Derzeit hat K ZWO seinen Sitz noch im Industriegebiet Fulda-West in der Karrystraße, dort sei es aber zu eng geworden. „Am neuen Standort starten wir in ein neues Zeitalter“, betont Geschäftsführer Mathias Leilich – das Projekt K ZWO 4.0. Das bedeutet: „Wir gehen den nächsten Schritt vom klassischen Polsterbetrieb zu einem modernen, digitalisierten 4.0-Produktionsbetrieb für Polsterelemente“, sagt Leilich. Geplant sind demnach Investitionen in neue Maschinen und Software. Man wolle den Produktionsprozess umstellen und digitalisieren. Eine Summe möchte der Geschäftsführer nicht nennen, nur so viel: Das Projekt wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und vom Land Hessen gefördert.

 

Foto: Hanna Wiehe / Fuldaer Zeitung


Vor zwei bis drei Jahren sei die Idee entstanden, an einem neuen Standort zu bauen. Im Mai dieses Jahres seien in Eichenzell im Industriepark Rhön die Bagger angerollt, berichtet Leilich und fügt an: „Die Nähe zur Autobahn und das schnelle Datennetz waren für die Wahl entscheidend.“ Am neuen Standort, der von den Fuldaer Architekten text-stroke-width: 0px; "> Reith, Wehner & Storch geplant und von der Firma Goldbeck Nord, Niederlassung Kassel, umgesetzt wird, entstehen für die Kunden aus dem Yacht-, Kreuzfahrt-, Caravan- und Objektbereich individuelle Einrichtungslösungen. Neben einem umweltfreundlichen Verwaltungstrakt werden in der Produktion eine moderne Entwicklungsabteilung, eine eigene Polsterei und Näherei sowie eine Holzwerkstatt eingerichtet. Hier entstehen serienreife Endprodukte für eine anschließende Einzelfertigung oder Großserienproduktion. „Die Serienfertigung geschieht in Tschechien“, sagt Geschäftsführer Leilich.

 

Foto: Gemeinde Eichenzell

Bürgermeister Dieter Kolb erklärt, er sei froh und stolz, dass sich das Unternehmen hier angesiedelt hat, und zitierte aus dem Magazin „Fuldas Finest“, das im Verlag Parzeller erscheint, den Slogan von K ZWO: „Wir können Luxus“. Wie Kolb berichtet, habe die Gemeinde das Gebiet von einem Betrieb zurückgekauft und neu erschlossen, um darauf innovative, emissionsarme Unternehmen anzusiedeln. Das sei auch als Puffer zur Wohnbebauung in Welkers gedacht. In der Nachbarschaft werden laut Kolb weitere Firmen einziehen, auch für die restlichen 7.000 Quadratmeter gebe es Interessenten. Ein Standortvorteil sei das schnelle Glasfasernetz der Gemeinde.


Zuvor hatte Andreas Bräuer, Projektleiter der Firma Goldbeck, den Richtspruch vorgelesen und das traditionelle Glas zerschlagen.

Text: Hanna Wiehe / Fuldaer Zeitung