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17.11.2021

Ein letztes Mal ein Kind ein Baum

Förstina Pflanzaktion für Neugeborene in der Gemeinde Eichenzell ist abgeschlossen

Reges Treiben auf der großen Streuobstwiese von Förstina Sprudel am Ortseingang von Lütter: Seit 2010 werden dort jährlich Apfelbäume für die Neugeborenen in der Gemeinde Eichenzell gepflanzt. Eigentlich mittlerweile gelernte Praxis, doch dieses Mal war doch alles ein bisschen anders.

Etwa 100 Neugeborene gibt es jährlich in Eichenzell und den Ortsteilen, ein Großteil davon beteiligte sich in den vergangenen Jahren an der von Förstina Sprudel organisierten und gesponserten Apfelbaumpflanzaktion "Ein Kind, ein Baum". Fast 500 hochstämmige Apfelbäume, allesamt alte heimische Sorten, die dem mitunter rauen Rhöner Wetter trotzen sollen, konnten so in die Erde gebracht werden. "Mit rund 150 Bäumen ist auf der zwischen Rönshausen und Lütter prominent gelegenen Förstina Streuobstwiese eine der größten zusammenhängenden Streuobstwiesen der Region entstandenen. Hier finden sich viele alte, fast vergessene, und sehr seltene Sorten – so findet nicht nur Streuobstanbau, sondern auch Sortenerhalt durch Nutzung statt", resümierte Andreas Richardt, Geschäftsführer des Mineralbrunnens Förstina Sprudel. Der Großteil der in den vergangenen Jahren gepflanzten Apfelbäume finden sich allerdings quer über die Gemeinde verteilt in den Gärten oder auf eigenen Streuobstwiesen der jungen Familien. Denn wer ein eigenes Grundstück besitzt war angehalten, den Baum für die Kinder mit nach Hause zu nehmen und für die kleinen "Paten" dort zu pflanzen.

Während sich in den vergangenen Jahren in einer großen, gemeinsamen Aktion alle Familien zur gemeinsamen Pflanzaktion trafen, lief es in diesem Jahr etwas anders: "Nachdem wir coronabedingt unsere Abschlussaktion schon mehrfach verschoben haben, haben wir nun unter geltenden Bedinungen und im kleinen Rahmen zeitlich versetzt in mehreren Gruppen gepflanzt und für die 'Abholer' eine Einbahnstraße eingerichtet, um möglichst kontaktarm zu arbeiten", erklärt Alexander H. Klüh, auf dessen Idee hin die Aktion entstand und der von Anfang an für die Umsetzung verantwortlich zeigte.

Auch Bürgermeister Johannes Rothmund machte sich vor Ort ein Bild und dankte für das Engagement des heimischen Unternehmens, während große und kleine Helfer um ihre Pflanzgruben wuselten.