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Am Donnerstag, den 26. März 2026, fand das zweite Eichenzeller Energieforum statt. Der Einladung sind Gäste aus ortsansässigen Unternehmen gefolgt und auch Vertreter des lokalen Versorgers und des Netzbetreibers haben sich im Smart City Forum eingefunden.
Bürgermeister Johannes Rothmund begrüßte die Gäste und betonte die Wichtigkeit des unternehmensübergreifenden Austauschs. Viele Gewerbetreibende und Industrieunternehmen stehen vor großen Herausforderungen und Ziel des Energieforums ist es, diese gemeinsam anzugehen und in Chancen umzuwandeln. Die Gemeinde, OsthessenNetz als Netzbetreiber und die RhönEnergie Fulda GmbH als lokalen Versorger mit den Unternehmen an einen Tisch zu bringen, ist entscheidend für die Stärkung des Standortes und für eine stabile Energieversorgung in der Zukunft.
Im Anschluss zeigte Florian Wehner, der Geschäftsführer der FW Gruppe, wie Unternehmen ihre Energiekosten durch den Einsatz von PV-Anlagen und Batteriespeichern senken können. Im Fokus stand hierbei ein minimaler Planungs- und Arbeitsaufwand, um die Hürden eines solchen Projekts möglich niedrig zu halten. Mit den vorgestellten Konzepten können Unternehmen und Gewerbetreibende ihre Einnahmen steigern und gleichzeitig sind keine hohen Investitionen nötig.
Ein vielfach gewünschtes Thema aus dem letzten Energieforum war die Elektromobilität. Björn Böhm von der RhönEnergie Fulda GmbH zeigte nun, wie diese praktisch und einfach umgesetzt werden kann. Gezeigt wurden unterschiedliche Modelle und die mögliche technische Umsetzung – vom Mitarbeiterladen bis zum E-LKW.
Zuletzt präsentierte Daniel Erb einige Inhalte zu dem Thema strategischer Energieeinkauf. Dabei wurde auf den vorherigen Inhalten aufgebaut und erklärt, wie die Produktion von eigenem Strom aus einer PV-Anlage, ein intelligentes Energiemanagement und der Einkauf der verbleibenden restlichen Strommenge sinnvoll kombiniert werden können. Dies ist ein sehr komplexes Thema für Unternehmen und enthält viele unterschiedliche Möglichkeiten, um den Stromeinkauf bestmöglich abzuwickeln.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde in unterschiedlichen Themenecken über den zukünftigen Bedarf und mögliche Projekte in den Bereichen Mobilität, Stromeinkauf, PV-Anlagen und Batteriespeicher diskutiert. Dieser Austausch ist sehr wichtig, um die strategische Planung in der Gemeinde zu verbessern. Dabei wurde deutlich, dass viele Unternehmen ähnliche Herausforderungen haben und sich einen gemeinsamen Ansatz wünschen.